GESUNDHEIT

5 Tricks gegen Bauchschmerzen

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Ein beruhigender Tee hilft bei Bauchschmerzen (Bild Tyrone Blight on Unsplash)

Bauchschmerzen stören das Wohlbefinden massiv.

Die Ursachen können vielfältig und Anzeichen einer ernsten Erkrankung sein. Wenn die Symptome länger anhalten, ist der Gang in die Arztpraxis unerlässlich. Mit diesen Tricks können Sie selbst aktiv werden und die Schmerzen im Bauchbereich lindern.

Eine sanfte Bauchmassage fördert das Wohlbefinden

Eine leichte Massage der Magengegend kann entspannend und schmerzlindernd sein. Mit dem sanften Massieren lassen sich zum Beispiel eine Verstopfung und damit verbundene Blähungen und Bauchleiden behandeln.

Massieren Sie Ihren Bauch kreisförmig, um dem natürlichen Verlauf des Dickdarms zu folgen. Die wohltuende Massage sollte in entspannter Lage und ohne störende Einflüsse erfolgen.

Bei Bauchschmerzen Alkohol, Kaffee und Zigaretten meiden

Alles, was den Magen reizt, ist bei Bauchschmerzen tabu. Genussmittel wie Alkohol, Kaffee und Zigaretten haben negative Effekte auf die Magengrube, daher sollten Sie auf diese Sachen besser verzichten.

Der Konsum kann die Beschwerden noch weiter verschlimmern. Auch die Einnahme von Medikamenten ist nur bedingt zu empfehlen. Sofern keine Notwendigkeit besteht, lassen Sie die Tablette lieber weg.

Ein beruhigender Tee hilft bei Bauchschmerzen

Es gibt verschiedene Teesorten, deren Inhaltsstoffen ein beruhigender Effekt auf den Magen nachgesagt wird. Salbei-, Kamillen- und Fencheltee sind bei Bauchbeschwerden hilfreich.

Salbei wirkt antibakteriell, Kamille beruhigt die Magenschleimhaut und Fenchel hat einen krampflösenden Effekt. Ein Tee aus den Blättern der Melisse und Pfefferminze ist ebenso schmerzlindernd und gut für die Gesundheit.

Geben Sie in Ihren Tee noch eine Prise Kardamom. Das Gewürz hat nämlich auch eine beruhigende Wirkung auf den Magen.

Mit der Wärmeflasche Bauchschmerzen behandeln

Bei Bauchbeschwerden können Sie eine Wärmflasche einsetzen. Durch die warme Temperatur werden die Schmerzrezeptoren gehemmt und die Beschwerden in reduzierter Form wahrgenommen.

Die Wärme fördert die Durchblutung des Gewebes, wodurch die Muskulatur im Bauchbereich entspannen und entkrampfen kann. Alternativ können Sie ein Kirschkernkissen verwenden, das Sie kurz in der Mikrowelle oder im Backofen erwärmen. Ein heisses Bad ist ebenfalls effektiv. Bei Bauchleiden eignen sich Schafgarbe und Lavendel als Badezusätze besonders.

Leichter Sport hilft bei Bauchschmerzen

Die Durchblutung im Körper können Sie mit etwas Sport genauso gut anregen. Bei Bauchbeschwerden sind sanfte Bewegungsformen ideal:

  • Yoga und Pilates wirken sich günstig auf Leiden in der Magengegend aus.
  • Schwimmen und leichtes Joggen sind bei Schmerzen in der Magengegend ebenfalls geeignet.

Wie entstehen Bauchschmerzen?

Schmerzen in der Bauchgegend können durch verschiedene Beeinträchtigungen der Gesundheit ausgelöst werden. Wenn Sie gewisse Stoffe wie Gluten und Co. nicht vertragen, sind Winde im Darm und ein Blähbauch typisch.

Die Schmerzen können aber auch durch schwerwiegende Erkrankungen ausgelöst werden. Lebererkrankungen, Entzündungen im Magen-Darm-Trakt und zahlreiche andere Ursachen sind möglich. Nicht immer ist das lokale Organ Grund für die Bauchbeschwerden.

Wann sollte ich einen Arzt aufsuchen?

Wenn die Schmerzen sehr stark sind oder schnell zunehmen und eine Schonhaltung die Qual nicht lindern kann, ist Obacht angesagt. Es sind nicht immer Lebensmittelunverträglichkeiten, die die Pein auslösen.

Halten die Bauchschmerzen länger als einen Tag an, sollte der Arzt aufgesucht werden. Ihr Körper bringt damit zum Ausdruck, dass etwas nicht stimmt und dem ist besser nachzugehen.

Was sollte ich bei Bauchschmerzen nicht tun?

Schwere körperliche Anstrengung und der Konsum von Genussmitteln sind bei Bauchleiden tabu. Um die Magen-Darm-Beschwerden nicht zu verschlimmern, sollten Sie auf Schonkost umstellen.

Zwieback und Suppe ist ideal, um den Bauch nicht zu sehr zu reizen. Fruchtsäfte, Limonaden und zuckerhaltige Lebensmittel sollten Sie vorerst streichen. Auch sehr fettreiche Speisen wirken sich negativ aus.