REISEN

Als Rentner auf Weltreise: Besser spät als nie

Wer sagt, man solle nur bis zu einem gewissen Alter auf Weltreise gehen? Der Trip des Lebens lässt sich genausogut als Best Ager angehen. Quelle: www.fotolia.com © Matthias Stolt (#78647832)

Endlich Ruhestand. Endlich unbegrenzt Zeit für all die schönen Dinge, die man schon immer mal machen wollte, zu denen man aber nie gekommen ist.

Endlich nichts mehr tun müssen. Viele Menschen fiebern auf ihre Rente hin. Mindestens genauso vielen graut es aber davor, denn sie haben sich über die Jahrzehnte an ihre Alltagsroutine gewöhnt und nach wie vor Spaß an ihrer Arbeit, sodass sie gar nicht faul die Füße hochlegen möchten. Eine Weltreise kann der perfekte Start in den Ruhestand sein, nicht nur in solchen Fällen.

(Un)Ruhestand: Was nun?

Es gibt also zwei Arten von Menschen: Jene, welche die Rente herbeisehnen und die Tage zählen. Dann wären da noch jene, die so lange wie möglich im Job bleiben und am liebsten auch im Ruhestand weiter arbeiten möchte. Hierbei gibt es kein „richtig“ oder „falsch“. Fakt ist aber, dass es ein gesetzliches Renteneintrittsalter gibt und sich der Sprung in den Ruhestand somit nicht verhindern lässt.

Zwar ist es durchaus möglich, noch auf Stundenbasis zu arbeiten, in einem Nebenjob oder sogar ein eigenes Unternehmen zu gründen. Doch die Routine des Alltags ändert sich im Regelfall drastisch mit dem Renteneintritt. Bei einigen Senioren hinterlassen der nun fehlende Vollzeitjob, die liebgewonnenen Kollegen, die einstige Anerkennung und der Sinn, am Morgen aus dem Bett aufzustehen eine große Lücke im Leben.

Manche vermögen diese schnell zu füllen, schließlich haben sie mit Haushalt, Betreuung der Enkelkinder & Co eine Menge zu tun. Andere verfallen in Langeweile bis hin zu einer Depression. Eine Weltreise kann in solchen Fällen eine Abkürzung darstellen, weg vom Abstellgleis und hin zu neuen Perspektiven.

Es gibt viele gute Gründe für eine Weltreise im Ruhestand

Der Volksmund sagt: „Man lernt nie aus.“ Und dass Reisen bildet ist ebenso ein Gemeinplatz. Daher ist es nie „zu spät“, Fremdes zu erkunden. Quelle: www.fotolia.com © Syda Productions (#246784821)


Möglichst bald nach dem Renteneintritt auf eine Weltreise aufzubrechen, bringt zahlreiche Vorteile mit sich: Einerseits wird das Loch gefüllt und die fernen Länder sowie Kulturen dienen als perfekte Inspiration für neue Perspektiven. Einige Rentner können sich anschließend doch entspannen und ihre neugewonnene Freizeit in vollen Zügen genießen.

Andere haben auf der Reise eine Geschäftsidee und gründen anschließend ihr eigenes Unternehmen. Wieder andere bleiben gleich im Ausland, um die noch verbleibenden Jahre am Strand zu genießen, anstatt im kalten Deutschland. Doch diese sind längst noch nicht die einzigen Argumente für eine Weltreise als Rentner. Stattdessen gibt es viele weitere gute Gründe, auch für jene Senioren, die mit dem Ruhestand so gar kein Problem haben und sich schon seit vielen Jahren darauf freuen:

  • Zahlreiche Menschen träumen ihr Leben lang von einer Weltreise, doch es fehlte stets an Geld oder Zeit. Der Job, die Kindererziehung, das noch nicht abbezahlte Eigenheim, die Pflege von Angehörigen oder andere Verpflichtungen haben sie bis zum Renteneintritt davon abgehalten, diese Pläne in die Tat umzusetzen. Nun im Ruhestand sieht das meist anders aus: Die Kinder sind erwachsen, das Haus ist abbezahlt, der Job ist weggefallen und plötzlich ist da ausreichend Zeit sowie Geld für die Weltreise. Eine Gelegenheit, die nicht ungenutzt bleiben sollte, denn wer weiß, wie lange die Gesundheit noch mitmacht. Sie ist somit vielleicht die letzte Gelegenheit.
  • Reisen bildet bekanntlich und auch in der Rente ist es niemals zu spät, um noch etwas Neues zu lernen. Fremde Kulturen, fremde Orte, fremde Sprachen, das alles bringt neuen Schwung ins Leben, erweitert noch einmal den Horizont und hält den Geist fit.
  • Eine Weltreise bringt stets auch Herausforderungen mit sich, die gemeistert werden müssen. Das ist allerdings kein Grund, davor zurückzuschrecken. Im Gegenteil werden diese Erfolgserlebnisse das Selbstbewusstsein sogar stärken. Mit der Rente gehört man noch lange nicht zum „alten Eisen“. Gerade Menschen, die sich zuvor vielleicht keine Weltreise zugetraut haben, sollten nun über ihren eigenen Schatten springen. Sie werden auf vielfältige Weise davon profitieren und anschließend mit mehr Selbstvertrauen sowie Gelassenheit durch das Leben schreiten.
  • Wer viel von der Welt gesehen hat, kann seinen Enkelkindern auch eine Menge erzählen. Alleine schon für die gemeinsamen Nachmittage mit spannenden Geschichten und großen Kinderaugen ist die Weltreise ihren Aufwand wert.
  • Das Reisen hält nicht nur geistig fit, sondern auch körperlich. Denn wer rastet, der rostet. Natürlich ist es in Ordnung, sich nach dem Renteneintritt erst einmal auszuruhen und frische Energie aufzutanken. Doch dann heißt es: Die Füße in die Hand nehmen und etwas Neues erleben, in Bewegung und damit gesund bleiben. Auch körperliche Einschränkungen müssen noch lange kein Grund sein, sich vom Traum der Weltreise zu verabschieden. Es gibt heutzutage so viele Möglichkeiten vom Urlaub im Wohnmobil über die Seniorenreise bis hin zum „Travel around the World Ticket“, dass gewiss für jeden die richtige Wahl dabei ist.
  • Die Zeit anhalten, das wäre ein Wunsch vieler Menschen in jedem Alter. Leider ist das nicht möglich. Doch wer regelmäßig Neues erlebt, der sorgt wenigstens dafür, dass die Zeit langsamer vergeht. Das Zeitempfinden lässt sich austricksen: Alles, was ein Mensch zum ersten Mal macht, bleibt nachhaltig in Erinnerung. Wer also jeden Tag etwas Neues erlebt, dem wird das Jahr am Ende ziemlich lange vorgekommen sein. Wer hingegen nur in seinem Alltagstrott verweilt, die immer gleichen Gesichter, Straßen & Co sieht, für den verfliegt das Leben im Zeitraffer. Dieser psychologische Mechanismus sorgt dafür, dass einem der Urlaub stets viel länger vorkommt als die ganz normale Arbeitswoche, oder eben „Rentenwoche“. Eine Weltreise kann also zwar nicht im wahrsten Sinne des Wortes die Lebenszeit verlängern, durchaus aber gefühlt.
  • Die Rente bringt zudem den Vorteil mit sich, dass die Weltreise deutlich günstiger geplant werden kann. Nun ist man nämlich unabhängig von Ferienzeiten, kann abseits der Hochsaison reisen und somit echte Schnäppchen machen. Es lohnt sich deshalb, bei der Planung gezielt nach Sonderangeboten zu suchen, sowohl für Flüge als auch für Unterkünfte, und bewusst antizyklisch zu reisen. Das bedeutet natürlich nicht, dass man nach Thailand in der Regenzeit fliegen sollte. Doch dort ist es auch Anfang Dezember oder Mitte Januar noch schön, bevor beziehungsweise nachdem die Weihnachtsurlauber verreisen.
  • Zuletzt macht das Reisen auch schlichtweg Spaß. Klar, die Vorbereitung ist oft aufwändig und wenn das Reisefieber einige Tage vor dem Start losgeht, fragen sich viele Menschen: Wieso tue ich mir das an? Doch sobald man auf Tour ist, am Strand liegt, die Aussicht auf dem Berg genießt, das köstliche Essen im spanischen Restaurant genießt oder sich im Spa des Hotels so richtig verwöhnen lässt, haben sich all die Strapazen mehr als nur gelohnt. Alles, was es also braucht, ist die Überwindung zum ersten Schritt, um das schönste Abenteuer des Lebens zu starten. Denn dafür ist es auch in der Rente definitiv noch nicht zu spät!
     

Die richtige Planung: Tipps für eine gelungene Weltreise

Die aufwändige Vorbereitung einer Weltreise sollte also kein Grund für Rentner sein, sich diese Gelegenheit entgehen zu lassen. Zudem gibt es einige Tipps und Tricks, um die Planung auf ein Minimum zu reduzieren und somit zwar das Wichtigste geregelt zu haben, anschließend aber auch baldmöglichst aufbrechen zu können. Welche Schritte dabei genau notwendig sind, hängt natürlich stets von der individuellen Reise ab. Wer mit dem Wohnmobil quer durch Europa fahren möchte, muss andere Dinge berücksichtigen als bei Flügen von Kontinent zu Kontinent mit dem Backpack. Einige Reisende möchten hingegen auf keinen Luxus verzichten und bevorzugen die All-Inclusive-Kreuzfahrt.

Entspannt am Strand. Wer die Ruhe nach dem Arbeitsleben in vollen Zügen genießen will, kann sich doch auch gleich in enspannte Gefilde begeben. Quelle: www.fotolia.com © contrastwerkstatt (#209174876)


Was genau man als Weltreise definiert, ist einem dabei selbst überlassen. Sprichwörtlich die ganze Welt zu sehen, ist nämlich schlichtweg unmöglich. In der Regel werden aber zumindest zwei oder mehr verschiedene Kontinente abgeklappert und eine solche Reise kann gut und gerne mehrere Wochen, Monate oder sogar Jahre dauern. Das hängt natürlich von den eigenen Wünschen sowie auch vom Gesundheitszustand und dem verfügbaren Budget ab. Dennoch gibt es einige Schritte, die bei der Planung einer Weltreise immer (!) beachtet werden sollten. Egal, wohin es geht, für wie lange oder auf welche Art und Weise:

Schritt 1: Die Finanzen

Mit dem Budget ist bereits ein wichtiges Stichwort gefallen. Geld ist nicht bei allen Rentnern in Unmengen vorhanden. Eine Weltreise kostet zwar nicht zwingend ein Vermögen, wenn sie entsprechend günstig geplant wird, doch im fünfstelligen Bereich liegt sie schnell. Bevor es also an die konkrete Organisation sowie Buchung geht, müssen erst einmal die Finanzen geklärt werden. Einerseits gilt es, die Kosten so niedrig wie möglich zu halten. Wer besonders günstig reisen möchte, kann zum Beispiel in Hostels oder einem AirBnB übernachten. Zudem empfehlen sich öffentliche Verkehrsmittel wie Busse und Bahnen. Wer hingegen mehr Komfort wünscht, muss tiefer ins Portemonnaie greifen.

Andererseits ist es sinnvoll, schon möglichst lange Zeit vor der Reise mit dem Sparen zu beginnen. Nicht alle Menschen sparen nämlich regelmäßig, wenn sie kein konkretes Ziel haben. Dabei gäbe es im Alltag zahlreiche Möglichkeiten für Einsparungen, ohne dass sie mehr Aufwand oder weniger Luxus bedeuten würden. Sparen ist somit stets eine gute Devise, spätestens dann, wenn eine Weltreise geplant ist. Gespart werden kann zudem nicht nur vor, sondern natürlich auch während der Reise. Wer mit dem Mietwagen unterwegs ist, sollte spritsparend fahren. Wer Hunger hat, muss nicht immer ins Restaurant gehen, sondern hat auch im Hostel, der Ferienwohnung & Co oftmals die Möglichkeit selbst zu kochen. Wer dafür einkaufen geht, der muss nicht unbedingt die teuersten Lebensmittel in den Einkaufswagen legen.

Zuletzt gilt es, die laufenden Kosten für die Zeit der Abwesenheit zu reduzieren. Dazu gehören beispielsweise Mietzahlungen, Versicherungen, Energiekosten, laufende Verträge wie für das Internet und mehr. Viele dieser laufenden Verträge lassen sich beispielsweise zeitweise aussetzen, das Fitnessstudio vielleicht, der Handyvertrag oder die Autoversicherung. Es lohnt sich, vor der Reise eine Aufstellung der laufenden Kosten zu machen und zu prüfen, inwiefern sich diese minimieren oder sogar gänzlich verhindern lassen. Eventuell wäre es auch eine Überlegung wert, die eigene Wohnung beziehungsweise das Haus während der Weltreise unterzuvermieten. Dies bringt noch weitere Vorteile mit sich, doch mehr dazu in Schritt 7.

Schritt 2: Der Versicherungsschutz

Während einige Versicherungen wie die Autoversicherung unter Umständen während des Auslandsaufenthaltes nicht benötigt werden, braucht es für die Weltreise auf der anderen Seite eventuell einen zusätzlichen Versicherungsschutz. Das betrifft in erster Linie die Krankenversicherung. Längere Aufenthalte im Ausland sind bei den meisten Policen nicht inbegriffen. Dies sollte dringend geprüft werden. In diesen Fällen ist eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung notwendig. Sinnvoll kann manchmal auch eine Unfall-, Reisehaftpflicht- oder Reiserücktrittsversicherung sein.

Schritt 3: Der Reisepass

Wer die EU verlassen möchte, was bei einer Weltreise schließlich unumgänglich ist, benötigt einen Reisepass. Der Personalausweis reicht im Ausland nämlich nicht als Ausweisdokument. Der Haken an der Sache ist: Der Reisepass ist nicht günstig und muss frühzeitig beantragt werden. Seine Ausstellung kann bis zu acht Wochen dauern. Wer diese Frist verschlafen hat, kann notfalls einen Express-Reisepass beantragen. Dieser wird binnen 48 Stunden ausgestellt, kostet dafür aber 91 Euro, anstatt der üblichen 60 Euro. Reicht auch dieser Zeitraum nicht aus, weil der Reisepass beispielsweise beim Packen verlegt wurde, ist die Ausstellung eines vorläufigen Reisepasses möglich. Dieser ist allerdings nur ein Jahr gültig, was auf einer Weltreise knapp werden kann. Zu beachten ist zudem, dass bei dem Besuch sehr vieler verschiedener Länder eventuell ein Reisepass mit 48 statt der normalen 24 Seiten sinnvoll ist.

Schritt 4: Die Route

Eines der grundlegenen Elemente einer Weltreise ist die Festlegung zumindest der groben Route. Quelle: www.unsplash.com © rawpixel


Es ist daher wichtig, die Route schon früh im Rahmen der Reisevorbereitungen festzulegen. Von ihr hängen nämlich viele weitere Planungsschritte ab. Das bedeutet nicht, dass bereits jeder Ausflug und jedes Hotel gebucht werden sollte. Jedoch gilt es, zumindest die bereisten Länder sowie den jeweiligen Zeitraum zu definieren.

Schritt 5: Das Visum

Je nach Zielland, gelten unterschiedliche Bestimmungen für das Visum. Es ist daher unerlässlich, sich vorab einen Überblick zu verschaffen, ob und in welchem Land ein Visum benötigt wird. Einige dieser Visa müssen bereits von Deutschland aus beantragt werden. Viele andere Länder sind visumfrei bei einem zeitlich begrenzten Aufenthalt.

Schritt 6: Die Impfung

Wer eine „richtige“ Weltreise begehen möchte, sollte sich im Vorfeld den gängisten Impfungen für die jeweiligen Zielländer unterziehen. Quelle: www.fotolia.com © New Africa (#245781769)


Vom Zielland hängt auch ab, ob Reiseimpfungen notwendig sind und welche. Sobald also die Route steht, sollte der Hausarzt aufgesucht werden. Dieser kann den Impfschutz überprüfen und Empfehlungen für eventuelle Reiseimpfungen aussprechen. Wichtig: Auch die Impfungen müssen unbedingt frühzeitig abgeklärt werden, da es in einigen Fällen bis zu zwölf Wochen dauern kann, bis der Impfschutz vom Körper vollständig aufgebaut wurde und somit wirksam ist.

Schritt 7: Die Zeit

Eine Weltreise dauert, wie bereits erwähnt, meist mehrere Wochen, Monate oder sogar Jahre an. Die Zeitspanne sollte zumindest grob vorab festgelegt werden. Das ist wichtig für die Organisation. Jemand muss schließlich die Blumen gießen, den Briefkasten leeren oder das Haus regelmäßig lüften sowie beheizen. Der Tipp aus Schritt 1, die eigene Wohnung beziehungsweise das Haus zeitweise unterzuvermieten, kann daher nicht nur aus finanzieller Hinsicht sinnvoll sein.

Wer zur Miete wohnt, kann darüber nachdenken, die Wohnung aufzugeben und sich nach der Rückkehr eine neue Bleibe zu suchen. Einige Reisende kehren auch gar nicht mehr zurück, weil es ihnen in Australien am Strand oder in den argentinischen Bergen plötzlich besser gefällt. Manche möchten ihre Weltreise hingegen verlängern oder verkürzen. Sich ein wenig zeitliche Flexibilität zu bewahren, ist daher stets eine gute Idee, vor allem im Ruhestand, bei welchem es keinen fixen Termin gibt, an welchem die Reisenden in ihren Job zurückkehren müssen.

Schritt 8: Das Gepäck

Bei einer Weltreise geht es ungleich minimalistischer zu als beim Kurzurlaub mit dem eigenen Auto. Schließlich möchte man nicht unnötig viel Ballast mit sich schleppen. Quelle: www.unsplash.com © Erwan Hesry


Nun geht es an das Packen. Wer so lange unterwegs ist und das auch noch in verschiedenen Ländern beziehungsweise Klimazonen, braucht eine Menge Kleidung, Ausrüstung & Co. Gleichzeitig wird es aber beschwerlich, viel Gepäck mit auf eine Weltreise zu nehmen. Wer beispielsweise mit dem Wohnmobil unterwegs ist, muss sich weniger einschränken als bei einer Flugreise. Doch alles in allem gilt das Motto: Weniger ist mehr! Lieber wird auf der Weltreise öfter einmal die Wäsche gewaschen oder was fehlt hinzugekauft, als dass von Beginn an pro Person fünf Koffer mit von der Partie sind. Es muss also nicht viel gepackt werden, sondern „clever“.

Zudem darf nicht alles in jedes Land eingeführt werden und bei Flügen gelten strenge Bestimmungen sowie Begrenzungen für das (Hand-) Gepäck. Diese unterscheiden sich je nach Fluggesellschaft. Auch beim Packen gilt es also, noch einmal einen Blick auf die Reiseroute sowie die gebuchten Flüge zu werfen, damit es mit dem Gepäck später keine Probleme gibt. Zudem sollten, wenn möglich, Wertsachen zu Hause bleiben.

Schritt 9: Das Sonstige

Kurz vor der Abreise müssen noch weitere Kleinigkeiten organisiert werden: Mit den Angehörigen sowie Freunden abzusprechen, wann man wie erreichbar ist, gehört zum Beispiel hinzu. Eventuell werden noch Reiseführer gekauft oder die Englischkenntnisse aufgefrischt. Ohne Kreditkarte ist eine Weltreise heutzutage kaum noch möglich. Wer keine besitzt oder zur Sicherheit eine zweite Karte mitnehmen möchte, muss diese rechtzeitig beantragen. Wichtige Dokumente sollten eingescannt und mitgeführt werden. Dazu gehören unter anderem der Impfpass, weitere medizinische Informationen oder auch der Personalausweis. Damit die Erinnerungen nicht irgendwann verblassen, darf natürlich die Kamera für Schnappschüsse bei der Weltreise nicht fehlen.

Schritt 10: Der Start

Nun kann es auch endlich losgehen. Wen das Reisefieber packt oder wer unter Flugangst leidet, der sollte in seine Reiseapotheke vielleicht beruhigende Mittel wie Bachblüten integrieren. Ein bisschen Nervosität ist aber ganz normal und diese Aufregung vor einer großen Reise gehört für viele Menschen auch einfach hinzu. Es wartet schließlich ein großes Abenteuer, doch dieses wird sich garantiert lohnen! Wenn die Weltreise am Ende dennoch nicht die gewünschte Freude bringt, wenn die Gesundheit nicht mehr mitmachen sollte, das Geld ausgeht oder ein anderes Ereignis ihr einen Strich durch die Rechnung macht, so kann sie immer noch jederzeit abgebrochen werden. Es ist schlussendlich der Versuch, der wirklich zählt. Denn wenn nicht jetzt, wann dann?!