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Knieschmerzen beim Treppensteigen - das sind die Ursachen

Knieschmerzen beim Treppensteigen sind nicht selten.

Knieschmerzen beim Treppensteigen sind nicht selten. - AdobeStock_322936006 (Autor: buritora)

Knieschmerzen beim Treppensteigen sind besonders unangenehm. Schließlich erklimmen wir fast täglich Stufen, um an unser Ziel zu kommen.

Viele Menschen leiden unter einem dumpfen oder reißenden Schmerz, wenn sie im Treppenhaus unterwegs sind.

Die Ursachen können vielfältig sein. Besonders häufig sorgen Arthrose und ein instabiles Knie für die unangenehmen Beschwerden. Mit gezielten Maßnahmen können Sie Ihre Gelenkgesundheit fördern und Ihre Knieschmerzen beim Treppensteigen reduzieren. Viele Patienten berichten von guten Erfahrungen mit hochwertigen Hyaluronsäure-Kapseln und Physiotherapie.

Schmerzen durch Arthrose

Ihre Beschwerden treten besonders häufig beim Treppensteigen, bei der Gartenarbeit oder beim Sport auf? Dann liegt der Verdacht nahe, dass Sie unter Arthrose leiden. Die degenerative Gelenkerkrankung ist nicht selten. Mehr als 8 Millionen Menschen sind hierzulande von Arthrose betroffen.

Unter der Erkrankung verstehen Mediziner Verschleiß- und Abnutzungserscheinungen, die an den Gelenken auftreten. Dabei spielt es keine Rolle, und welches Gelenk es sich handelt. Arthrose zeigt sich häufig an der Hüfte, Schulter, den Fingern, Zehen, Sprunggelenken und Wirbelgelenken.

Ein gesundes Gelenk verfügt über einen glatten, elastischen Knorpel. Er sorgt für eine reibungslose Bewegung. Wäre er nicht da, würden Ihre Knochenflächen aufeinanderreiben.

Nun kann es passieren, dass der wichtige Knorpel im Alter oder durch eine einseitige Belastung ausgedünnt wird. Auch Übergewicht, erworbene Fehlstellungen oder zu wenig Bewegung können dem Knorpel zusetzen.

Häufig fehlt es Betroffenen aber auch an Gelenkschmiere. Diese sorgt dafür, dass die Flächen ohne Reibung aufeinandergleiten. Ein wichtiger Bestandteil der Gelenkschmiere ist Hyaluronsäure. Dabei handelt es sich um eine natürliche Substanz.

Wenn nicht genügend Gelenkschmiere vorhanden ist, verliert der Knorpel an Elastizität, wird rauer und kann sich im schlimmsten Fall ablösen. Die Folge: Reizzustände in den Gelenken. Das bemerken Sie an schmerzenden Bewegungen und Schwellungen. Auch Ergüsse im Kniegelenk sind nicht selten.

Arthrose: Hyaluronsäure kann helfen

Der Alterungsprozess schreitet unaufhörlich weiter. Daran kann auch die moderne Medizin nichts verändern. Allerdings kann mit einer natürlichen Substanz der Gleitmechanismus wieder optimiert werden. Ziel ist es, den Stoffwechsel im Gelenk positiv zu beeinflussen, um die Regenerationsprozesse anzustoßen. Die Rede ist von Hyaluronsäure.

Sie befindet sich ohnehin in vielen Organen des Körpers. So ist sie in Ihren Augen, Ihrer Haut und Ihren Gelenken vorhanden. Hyaluronsäure besitzt außerordentliche Fähigkeiten. Sie kann eine große Menge Wasser binden und zeichnet sich durch eine visköse Konsistenz aus, die für eine gute Gleitfähigkeit in den Gelenken sorgt.

Stellen Sie sich Ihr Gelenk wie ein schwergängiges, quietschendes Gartentor vor. Die Hyaluronsäure ist bildlich gesprochen der Tropfen Öl, der dabei hilft, die Tür wieder leichtgängiger zu machen.

Hyaluronsäure ist seit vielen Jahren fester Bestandteil der Medizin. Verabreicht mit Spritzen soll sie die Bewegungsfreiheit verbessern und Schmerzen reduzieren. Allerdings bestehen bei der Verabreichung von Injektionen Risiken. Neben Taubheitsgefühlen der Haut kann es im ungünstigen Fall zu Infektionen oder Abszessen im Wundbereich kommen.

Wer Spritzen scheut, kann sich mit der potentiellen Wirkung von hochwertigen Hyaluronsäure-Kapseln auseinandersetzen. Die künstlich hergestellte Hyaluronsäure soll vom Organismus als körpereigene Substanz anerkannt und genutzt werden können. Viele Patienten berichten davon, dass sie großartige Erfolge mit entsprechenden Präparaten erzielen konnten. Auch wenn im Zusammenhang mit hyaluronsäurehaltigen Nahrungsergänzungsmitteln keine Wirk- oder Heilversprechen gemacht werden dürfen, ist die Einnahme einen Versuch wert, um Schmerzen beim Treppensteigen zu reduzieren.

Schmerzen durch instabile Knie

Neben Arthrose gibt es noch weitere Ursachen, die zu Schmerzen beim Treppensteigen führen können. Ein instabiles Knie sorgt ebenfalls häufig für Beschwerden.

Überdehnte oder verletzte Kreuz- sowie Seitenbänder können dafür verantwortlich gemacht werden. Wenn Sie sich beim Sport verletzt haben, können Sie infolgedessen unter einem instabilen Knie leiden. Häufig liegt dabei eine Bänderdehnung vor.

Daneben können angeborene oder erworbene Muskel- sowie Bänderschwächen das Knie instabil gestalten. Nicht selten sind auch geschädigte Menisken das Problem. Schließlich sind sie dafür zuständig, die Lastenverteilung des Ober- und Unterschenkels zu übernehmen.

Orthopäden sehen tagtäglich instabile Knie, da ein nennenswerter Anteil der Bevölkerung unter dem Phänomen leidet. Mediziner unterscheiden dabei verschiedene Formen.

  1. Einfache Kniegelenkinstabilität: dabei ist nur eine Struktur Ihres Knies beschädigt, beispielsweise das Innenband.
  2. Komplexe Kniegelenkinstabilität: Hier stellen sich mehrere beschädigte Strukturen in Ihrem Knie als Schwachstellen heraus. Ihre Seitenbänder, Kreuzbänder, Menisken und Kniegelenkkapsel können betroffen sein.
  3. Chronische Kniegelenkinstabilität: Diese liegt vor, wenn Sie schon viele Jahre unter den Beschwerden leiden.
     

Instabiles Knie: das bringen Physiotherapie und Orthesen 

In der Regel wird ein instabiles Knie konservativ behandelt. Das bedeutet, dass keine Operation notwendig ist. Wenn sich die Schäden in Ihrem Kapsel-Band-Apparat aber sehr groß oder komplex darstellen, kann trotzdem ein operativer Eingriff notwendig sein.

Bei einer konservativen Therapie wird zunächst geprüft, welche Schädigungen vorliegen. Verletzte Bänder, wie beispielsweise bei einer Bänderdehnung, benötigen Zeit und Ruhe, damit sie vollständig ausheilen können.

Wenn Sie unter einer einfachen Knieinstabilität leiden, sind Physiotherapie und Muskelaufbau besonders wichtig. Mit gezielten Übungen können Sie auch zu Hause den Bereich rund um das Knie stärken. Unter Umständen kann Ihr Arzt Ihnen auch stabilisierende Kniebandagen verschreiben, um den Heilungsprozess voranzutreiben.

Liegt bei Ihnen eine chronische Kniegelenkinstabilität vor, können Orthesen Ihren Alltag einfacher gestalten. Sie sorgen dafür, dass die Kniegelenke stabilisiert werden und tragen zur Schmerzlinderung bei. Besonders empfehlenswert ist, die Hilfsmittel beim Sport zu tragen, damit die Gelenke nicht unnötig belastet werden.

Fazit

Knieschmerzen beim Treppensteigen sind nicht selten. Zu den häufigsten Ursachen zählen Arthrose und instabile Kniegelenke. Bei der degenerativen Gelenkerkrankung Arthrose hat sich Hyaluronsäure besonders bewährt.

Dabei handelt es sich um eine natürliche Substanz, die vielerorts im Körper vorkommt. Synthetisch hergestellt kann sie dabei helfen, Schmerzen zu reduzieren und die Bewegungsfreiheit auszudehnen. Hyaluronsäure in Spritzenform ist fester Bestandteil der Arthrose-Medizin. Allerdings können dabei Risiken wie Infektionen nicht ausgeschlossen werden.

Deshalb setzen viele Menschen auf Hyaluronsäure-Kapseln, um die wertvolle Substanz aufzunehmen.

Eine weitere Ursache für Knieschmerzen sind Instabilitäten. So kann ein instabiles Knie ebenfalls dafür sorgen, dass die Bewältigung von Treppen schwerfällt. Zunächst muss dabei festgestellt werden, welche Beschädigungen im Kniegelenk vorliegen.

Danach entscheidet der behandelnde Arzt, ob Schonung oder gezielte Physiotherapie das Mittel der Wahl ist, um das Knie zu stabilisieren. Orthesen können darüber hinaus helfen, den Alltag schmerzfreier zu gestalten.

Bild: AdobeStock_322936006 (Autor: buritora)